Nach einem Unfall schlossen der anwaltlich vertretene Ver­sicherungsnehmer und der Unfal­lver­sicher­er einen Ver­gle­ich über die Leis­tun­gen des Ver­sicher­ers.

Nach Abschluss des Ver­gle­ichs ver­schlechterte sich der Zus­tand des Ver­sicherungsnehmers. Das BGer schützt die Ausle­gung des Ver­sicherungsver­trags durch die Cour civile des KGer VD auf der Grund­lage des Beweis­ergeb­niss­es:

Il n’est ain­si pas établi qu’une réserve expresse ait été stip­ulée pour l’hypothèse d’une détéri­o­ra­tion ultérieure de l’état de san­té du recourant. Un accord com­mun oral ou tacite dans ce sens n’est pas établi non plus.”

Auch ein Grund­la­genir­rtum über zukün­ftige Sachver­halte wurde ver­wor­fen, da der Ver­sicherungsnehmer nicht als sich­er annehmen kon­nte, sein Zus­tand werde sich nicht ver­schlechtern.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.