Die Staats­po­li­ti­sche Kom­mis­si­on des Natio­nal­rats (SPK NR) hat bean­tragt, der Par­la­men­ta­ri­schen Initia­ti­ve von Toni Brun­ner Fol­ge zu lei­sten und das ZGB, das PartG und das BGIAA zu ändern, um sicher­zu­stel­len, dass eine Hei­rat oder eine Ein­tra­gung einer gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaft nur dann statt­fin­det, wenn die Betei­lig­ten sich recht­mä­ssig in der Schweiz auf­hal­ten. Abge­wie­se­ne Asyl­su­chen­de und ille­gal anwe­sen­de Aus­län­de­rin­nen und Aus­län­der, die die Schweiz ver­las­sen müs­sen, sol­len sich nicht mehr durch die Ein­lei­tung eines Vor­be­rei­tungs­ver­fah­rens der Aus­rei­se ent­zie­hen kön­nen, wie dies, so die SPK NR, oft­mals der Fall sei.

Dazu sol­len einer­seits aus­län­di­sche Ver­lob­te ver­pflich­tet wer­den, ihren recht­mä­ssi­gen Auf­ent­halt in der Schweiz nach­zu­wei­sen. Ande­rer­seits sol­len die Zivil­stands­äm­ter ver­pflich­tet wer­den, der zustän­di­gen Aus­län­der­be­hör­de die Iden­ti­tät von Ver­lob­ten mit­zu­tei­len, die ihren recht­mä­ssi­gen Auf­ent­halt in der Schweiz nicht nach­ge­wie­sen haben.

Der Bun­des­rat und die Mehr­heit der Ver­nehm­las­sungs­teil­neh­mer sind der Ansicht, dass die vor­ge­schla­ge­nen Ände­run­gen gerecht­fer­tigt sei­en.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.