Der umstrit­te­ne Ver­trag zwi­schen der Schweiz und Liby­en zur Streit­schlich­tung im Zusam­men­hang mit der Ver­haf­tung von Han­ni­bal Muammar al-Ghad­ha­fi sieht laut der NZZ ht ein Drei­er-Schieds­ge­richt vor. Jede Par­tei hat einen Schieds­rich­ter zu ernen­nen, der weder liby­scher noch schwei­ze­ri­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger sein darf. Die bei­den Schieds­rich­ter wäh­len ihren Obmann, der — falls kei­ne Eini­gung erzielt wird — durch durch den Prä­si­den­ten des Inter­na­tio­nal Court of Justi­ce in Den Haag ernannt wird. 

In der NZZ von heu­te erläu­tert RA Dr. Hans­jörg Stut­zer, MCI Arb, die­ses Schieds­ver­fah­ren, das zu einer Ent­schei­dung auf der Grund­la­ge von «rele­vant natio­nal laws», «inter­na­tio­nal con­ven­ti­ons», «inter­na­tio­nal custom», «evi­dence of a gene­ral prac­tice accep­ted as law» und «gene­ral princi­p­les of law and cour­te­sy reco­gni­zed by civi­li­zed nati­ons» füh­ren soll.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.