Wie das BVerw­Ger bestä­tigt, ist die Wort­mar­ke “ON THE BEACH” (in Deutsch­land ein­ge­tra­gen) für “pro­du­its de par­fu­me­rie, cosmé­ti­ques und lotions capil­lai­res” beschrei­bend und nicht ein­tra­gungs­fä­hig. Strit­tig war die Fra­ge, ob die ange­spro­che­nen Ver­kehrs­krei­se dem Aus­druck “on the beach” eine Gebrauchs­emp­feh­lung (Ver­wen­dung am Strand) ent­neh­men, oder ob der Aus­druck ledig­lich das Gefühl von Frei­heit und Feri­en ver­mitt­le. Das BVerw­Ger ging davon aus, dass die Bezeich­nung beschrei­ben­den Cha­rak­ter besit­ze:

4.5 Zusam­men­fas­send kann fest­ge­hal­ten wer­den, dass die Vor­in­stanz der inter­na­tio­na­len Regi­strie­rung ON THE BEACH für alle drei noch in Fra­ge ste­hen­den Waren der Klas­se 3 – Par­fü­me­rie, Haar­lo­tion und Kos­me­tik – wegen ihres in Bezug auf einen nahe lie­gen­den Ver­wen­dungs­zweck der Waren beschrei­ben­den Cha­rak­ters den Schutz für die Schweiz zu Recht ver­wei­gert hat, zumal die­se Asso­zia­ti­on die eben­falls mög­li­che von Frei­heit, Feri­en am Strand und Meer über­wiegt.”

Offen­ge­las­sen wur­de die Fra­ge, ob für den Aus­druck andern­falls — wenn eine Ver­wen­dung gera­de am Strand nicht nahe­ge­le­gen hät­te — aus ande­ren Grün­den ein Frei­hal­te­be­dürf­nis bestan­den hät­te.

Das BVerw­Ger ent­schied die Fra­ge auf der Grund­la­ge des MMP (im Ver­hält­nis zwi­schen Deutsch­land und der Schweiz am 1. Sep­tem­ber 2008 in Kraft getre­te­ne neue Fas­sung des Pro­to­kolls vom 27. Juni 1989 zum Madri­der Abkom­men), und nicht des MMA, revi­diert in Stock­holm; als Ver­fah­rens­recht sei das MMP sofort anwend­bar.

David Vasella

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RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.