Der Bun­des­rat hat am 30. Sep­tem­ber 2009 Ände­run­gen des Bun­des­ge­set­zes über Mass­nah­men zur Wah­rung der inne­ren Sicher­heit (BWIS) und der Ver­ord­nung über Mass­nah­men zur Wah­rung der inne­ren Sicher­heit (VWIS) ver­ab­schie­det. Revi­diert wur­den die Rege­lun­gen zur Bekämp­fung von Gewalt bei Sport­ver­an­stal­tun­gen, die mit Wir­kung zum 1. Janu­ar 2010 teil­wei­se aus dem Bun­des­recht gestri­chen und in kan­to­na­les Recht über­führt wer­den.

Die Ände­run­gen betref­fen nur eini­ge der im BWIS vor­ge­se­he­nen befri­ste­ten Mass­nah­men, und zwar die Bestim­mun­gen über Ray­on­ver­bot, Mel­de­auf­la­ge und Poli­zei­ge­wahr­sam. Dem­ge­gen­über blei­ben die BWIS-Rege­lun­gen über die Regi­strie­rung gewalt­tä­ti­ger Risi­ko-Fans im natio­na­len Infor­ma­ti­ons­sy­stem „HOOGAN“ und die Aus­rei­se­be­schrän­kung unver­än­dert.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.