Das Bun­des­ge­setz über den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zwi­schen den Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den des Bun­des und den­je­ni­gen der Schen­gen-Staa­ten (SIaG) tritt am 1. Janu­ar 2010 in Kraft. Damit wird der EU-Rah­men­be­schluss 2006/960/JI über die Wei­ter­ent­wick­lung des Schen­gen-Besitz­stands in natio­na­les Recht umge­setzt.

Laut Medi­en­mit­tei­lung des Eid­ge­nös­si­schen Justiz- und Poli­zei­de­par­te­ments (EJPD) soll das Schen­gen-Infor­ma­ti­ons­aus­tausch­ge­setz, das am 12. Juni 2009 ver­ab­schie­det wur­de, den Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen zur Ver­hü­tung und Ver­fol­gung von Straf­ta­ten ver­ein­fa­chen und beschleu­ni­gen. Das Gesetz legt die Form- und Ver­fah­rens­vor­schrif­ten fest, nach denen die zustän­di­gen Behör­den der Schen­gen-Staa­ten Infor­ma­ti­ons­er­su­chen stel­len und beant­wor­ten dür­fen.

In der Medi­en­mit­tei­lung fin­det sich ein Über­blick über den Rege­lungs­ge­halt des Geset­zes. Sie­he auch die Bot­schaft zur Wei­ter­ent­wick­lung des Schen­gen-Besitz­stan­des und den letz­ten Ein­trag zum SIaG.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.