Der Bun­des­rat hat am 18. Novem­ber 2009 die Bot­schaft zum Gesetz­ge­bungs­pro­jekt “Swiss­ness” ver­ab­schie­det, um “die Grund­la­ge dafür [zu] schaf­fen, dass der Mehr­wert «Schweiz», den das hohe Poten­zi­al der «Swiss­ness» in der Wer­bung dar­stellt, lang­fri­stig und nach­hal­tig gesi­chert ist.” Dafür sol­len das MSchG und das WSchG geän­dert wer­den.

Nament­lich wer­den im geän­der­ten MSchG Kri­te­ri­en fest­ge­legt zu einer prä­zi­se­ren Bestim­mung der geo­gra­phi­schen Her­kunft eines Pro­dukts oder einer Dienst­lei­stung. Das totalz­ur­e­vi­die­ren­de WSchG wird neu die Ver­wen­dung des Schwei­zer­kreu­zes auf Schwei­zer Pro­duk­ten erlau­ben (heu­te ist das nur für Dienst­lei­stun­gen zuläs­sig) (s. auch die Über­sicht des IGE).

David Vasella

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RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.