Die Marke ist laut BVer­wGer für u.a. Fleisch, Fisch, getrock­netes Gemüse, Kon­fitüren, Milch, Sago, Hefe, lebende Tiere, Fut­ter­mit­tel, Biere, Verpfle­gung, Cater­ing usw. als Gemeingut iSv MSchG 2 a bzw. als sach­lich irreführend iSv MSchG 2 c nicht schutzfähig.

Das BVer­wGer deutet an, dass es allen­falls zu einem anderen Schluss gekom­men wäre, wenn für die beansprucht­en Waren bzw. Dien­stleis­tun­gen eine beson­dere Verbindung zwis­chen Pro­dukt und Pro­duk­tion­s­ge­bi­et (so unge­fähr inter­pretiert das BVer­wGer den Aus­druck “ter­roir”) beste­hen kön­nte (vgl. die Richtlin­ien des IGE in Marken­sachen vom 1. Juli 2008 Teil 4, Ziff. 5.2, S. 98 f. [= S. 100 f.  der Richtlin­ien in der neuen Fas­sung vom 1.1.2010]).

David Vasella

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RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.