Im Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren zur Ände­rung des Bör­sen­ge­set­zes (wei­te­re Infor­ma­tio­nen des EFD) hat auch die FINMA Stel­lung genom­men.

Die FINMA hat sich u.a. für die Über­füh­rung des Insi­der­ver­bots und der Kurs­ma­ni­pu­la­ti­on vom Straf­ge­setz­buch ins Bör­sen­ge­setz, die Ein­füh­rung einer all­ge­mei­nen Markt­auf­sicht sowie die Ein­füh­rung einer Ver­wal­tungs­bus­se für Teil­be­auf­sich­tig­te aus­ge­spro­chen. Fer­ner befür­wor­te­te die FINMA die Zustän­dig­keit der Bun­des­an­walt­schaft und der Bun­des­ge­rich­te für die straf­recht­li­che Ver­fol­gung und Beur­tei­lung der Bör­sen­de­lik­te. Dem­ge­gen­über sprach sich die FINMA in ihrer Ver­nehm­las­sungs­ant­wort gegen die Dele­ga­ti­ons­kom­pe­tenz der Bun­des­an­walt­schaft an die Kan­to­ne in ein­fa­chen Fäl­len aus.

Im bör­sen­recht­li­chen Offen­le­gungs­recht soll­te gemäss FINMA die Zustän­dig­keit der Stimm­rechts­su­pen­die­rung vom Zivil­rich­ter auf die FINMA über­tra­gen wer­den, im Über­nah­me­recht soll­te dafür neu die UEK zustän­dig sein. Die Stel­lung­nah­me ist auf der Home­page der FINMA abruf­bar.

Arie J. Gerszt

Posted by Arie J. Gerszt