Der Bun­des­rat hat am 19. Mai 2010 beschlos­sen, die Teil­re­vi­si­on des Bun­des­ge­set­zes über die tech­ni­schen Han­dels­hemm­nis­se (THG) auf den 1. Juli 2010 in Kraft zu set­zen. Es han­delt sich dabei um die auto­no­me Ein­füh­rung des so genann­ten „Cas­sis-de-Dijon-Prin­zips“.

Damit ver­bun­den ist eine Ände­rung des Bun­des­ge­set­zes über die gebrann­ten Was­ser (Alko­hol­ge­setz). Die­se Ände­rung betrifft Natur­wei­ne mit einem Alko­hol­ge­halt bis 18 Volu­men­pro­zent (z.B. Ama­ro­ne oder Sforz­ato), künf­tig nicht mehr der Alko­hol­ge­setz­ge­bung unter­lie­gen. Damit ent­fällt auch die Erhe­bung der Mono­pol­ge­büh­ren.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen sie­he die Medi­en­mit­tei­lung des Eid­ge­nös­si­schen Finanz­de­par­te­ments (EFD) vom 2. Juni 2010.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.