Wie die Press Com­plaints Com­mis­si­on (“PCC”) des Vereig­ten König­reichs ent­schie­den hat, ist es zuläs­sig, wenn ein Maga­zin Foto­ma­te­ri­al ver­öf­fent­licht, das ursprüng­lich einer (anschei­nend pri­va­ten) Soci­al Net­wor­king-Sei­te ent­nom­men wor­den war, wenn das Mate­ri­al danach durch Drit­te ver­brei­tet und vor der Ver­öf­fent­li­chung durch das Maga­zin bereits “wide­ly avail­able” war (vgl. auch die Zusam­men­fas­sung des Ent­scheids von Win­s­ton & Strawn):

The Com­mis­si­on did not think it was pos­si­ble for it to cen­su­re the maga­zi­ne for com­men­ting on mate­ri­al alre­ady given this type of cir­cu­la­ti­on, and which had alre­ady been con­tex­tua­li­sed in the same spe­ci­fic way, by many others.”

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.