Das BGer hält fest, dass für die Kon­kurs­hin­de­rungs­grün­de nach SchKG 174 2 Ziff. 1–3 gilt, was nach der Recht­spre­chung auch für das Bei­brin­gen der Urkun­den zu ihrem Beweis gilt: 

[Sie] sind gemäss Art. 174 SchKG nur zu berück­sich­ti­gen, wenn sie sich innert der Rechts­mit­tel­frist ver­wirk­licht haben und gel­tend gemacht wer­den. (…) Die Vor­brin­gen der Beschwer­de­füh­re­rin geben kei­nen Anlass, die Recht­spre­chung zu über­prü­fen. (…) Mit Blick auf die in E. 3.1 genann­ten Grün­de und unter Berück­sich­ti­gung, dass der Gesetz­ge­ber für Ent­schei­de, die vom Kon­kurs­ge­richt getrof­fen wer­den, ein sum­ma­ri­sches Ver­fah­ren vor­sieht (Art. 25 Ziff. 2 lit. a SchKG), erscheint es als sach­lich und durch schutz­wür­di­ge Inter­es­sen gerecht­fer­tigt, dass nach Ablauf der Rechts­mit­tel­frist ein­ge­tre­te­ne Kon­kurs­hin­de­rungs­grün­de unbe­acht­lich blei­ben.”

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.