Aus der Medi­en­mit­tei­lung des BGH:

(…) Es war recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass das Ober­lan­des­ge­richt einen unver­meid­ba­ren Rechts­irr­tum der inso­weit dar­le­gungs- und beweis­pflich­ti­gen Beklag­ten über Bestehen und Umfang einer Auf­klä­rungs­pflicht über die Zah­lung von Rück­ver­gü­tun­gen und deren Höhe für den hier maß­geb­li­chen Zeit­punkt ver­neint hat. Viel­mehr war für Kre­dit­in­sti­tu­te bereits auf der Grund­la­ge von zwei Urtei­len des Bun­des­ge­richts­hofs aus den Jah­ren 1989 und 1990 eine ent­spre­chen­de Auf­klä­rungs­pflicht erkenn­bar, so dass die Ver­let­zung der Hin­weis­pflicht als schuld­haft anzu­se­hen ist.”

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.