In einem Wider­spruchs­ver­fah­ren gestützt auf die Mar­ke “PERNATON” gegen die Mar­ke “Per­na­dol 400” hielt das BVerw­Ger fest, die Waren
“Klas­se 5: Diä­te­ti­sche Erzeug­nis­se für medi­zi­ni­sche Zwecke; Klas­se 30: Diä­te­ti­sche Erzeug­nis­se für nicht medi­zi­ni­sche Zwecke” (PERNATON) und die Waren “Klas­se 5: Pré­pa­ra­ti­on à base d’alpha-tocophérol et de beta-caro­tè­ne pour la con­som­ma­ti­on humai­ne et ani­ma­le; Klas­se 29: Pré­pa­ra­ti­on à base d’extrait marin de per­na cani­cu­lus” sei­en gleich­ar­tig. Dar­an ändern die Unter­schie­de der Ver­triebs­ka­nä­le und die unter­schied­li­che Klas­si­fi­zie­rung nichts.

Indes ist der Zei­chen­be­stand­teil “PERNA” als zoo­lo­gi­sche Gat­tungs­be­zeich­nung (Per­na cana­li­cu­lus)  frei­hal­te­be­dürf­tig und gemein­frei. Für die Fra­ge der Ver­wechs­lungs­ge­fahr kam es daher auf die Wort­endun­gen “-ton” und “-dol 400” an. Auf­grund der klang­li­chen und schrift­bild­li­chen Unter­schie­de sei­en die­se nicht
als ver­wech­sel­bar anzu­se­hen.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.