Aus Grün­den des Per­sön­lich­keits- und Daten­schut­zes sol­len Aus­künf­te zu den Hal­ter­da­ten eines Fahr­zeugs der­einst nur noch in bestimm­ten Fäl­len gege­ben wer­den. Künf­tig sol­len Pri­vat­per­so­nen ledig­lich im Zusam­men­hang mit einem Unfall oder einem Ver­fah­ren ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen erhal­ten. Hier­zu ist ein schrift­lich begrün­de­tes Gesuch an das zustän­di­ge Stra­ssen­ver­kehrs­amt zu rich­ten. Wei­ter­hin zugäng­lich sind die Auto­num­mer-Daten für Behör­den und Poli­zei.

Die Auf­he­bung der vor­be­halt­lo­sen Daten­be­kannt­ga­be auf­grund der Auto­num­mer hat der Bun­des­rat heu­te dem Par­la­ment vor­ge­schla­gen, das sich vor­aus­sicht­lich in der Früh­lings­ses­si­on 2011 mit die­ser Geset­zes­än­de­rung befas­sen wird. Die Revi­si­on ist Teil der Bot­schaft zu Via sicu­ra (dem Hand­lungs­pro­gramm des Bun­des für mehr Sicher­heit im Stra­ssen­ver­kehr) vom 20. Okto­ber 2010, hat mit die­ser aber kei­nen direk­ten inhalt­li­chen Zusam­men­hang.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.