Der EuG hat zwei Kla­gen gegen einen Ent­scheid des HABM abge­wie­sen (vgl. die Medi­en­mit­tei­lung des EuG). Das HABM hat­te einen Scho­ko­la­de­ha­sen und ein Scho­ko­la­de-Ren­tier von Lindt und eine Qua­der­grund­form aus Scho­ko­la­de, auf deren Ober­sei­te sich ein Reli­ef in Form einer Maus befin­det, von Storck wegen feh­len­der Unter­schei­dungs­kraft als 3D-Mar­ken zurück­ge­wie­sen.

Das EuGH schützt die­sen Ent­scheid. Der Ver­brau­cher kön­ne aus den ver­schie­de­nen Merk­ma­len der ange­mel­de­ten Mar­ken nicht auf die betrieb­li­che Her­kunft der gekenn­zeich­ne­ten Waren schlie­ssen (vgl. auch das Urteil des BHG i.S. Gold­ha­se).

David Vasella

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RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.