Am 1. Janu­ar tre­ten die neu­en, weit­ge­hend mit dem EU-Recht har­mo­ni­sier­ten Bestim­mun­gen der revi­dier­ten Pflan­zen­schutz­ver­ord­nung (PSV) zu Ein­fuhr, Pro­duk­ti­on und Han­del mit Pflan­zen in Kraft, wodurch die Ein­schlep­pung und die Aus­brei­tung beson­ders gefähr­li­cher Schad­or­ga­nis­men (sog. „Qua­ran­tä­neor­ga­nis­men”) in die bzw. in der Schweiz ver­hin­dert wer­den soll.

Stren­ger gere­gelt wird u.a. die Ein­fuhr von Waren, die mög­li­che Trä­ger von Qua­ran­tä­neor­ga­nis­men sind, sowie von Zitrus­früch­ten und -pflan­zen. Zudem tra­gen Käu­fer von Pflan­zen künf­tig mehr Eigen­ver­ant­wor­tung; sie müs­sen sich vor dem Import über die Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten selbst ver­ge­wis­sern.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.