In der Schweiz wur­de erst­mals eine Ver­ur­tei­lung wegen Beschimp­fung im Inter­net aus­ge­spro­chen, wie die NZZ in ihrer gest­ri­gen Online-Aus­ga­be berich­tet.

In dem Prä­ze­denz­fall hat­te eine 19jäh­ri­ge einen Mann auf Face­book als «Seckel» und «tru­uri­ge Mensch» bezeich­net. Hier­für wur­de sie von der Staats­an­walt­schaft wegen Beschimp­fung (Art. 177 StGB) zu einer beding­ten Geld­stra­fe und einer Bus­se ver­ur­teilt. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräf­tig.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.