Auf sei­nem Blog “Kalen­der­blät­ter” hat Mar­kus Fel­ber, Bun­des­ge­richts­kor­re­spon­dent der NZZ, eine Aus­wer­tung der selbst erho­be­nen (nicht reprä­sen­ta­ti­ven) Umfra­ge “Wie wird die Justiz wahr­ge­nom­men?” ver­öf­fent­licht.

An der Umfra­ge haben teil­ge­nom­men: 66 Per­so­nen, die beruf­lich mit der Justiz zu tun haben, und 185 übri­ge Per­so­nen. Fel­ber fasst die Erhe­bung wie folgt zusam­men:

Die Sicht der bei­den Grup­pen vari­iert nicht uner­war­tet, wenn auch nicht extrem. Über­rascht hat mich per­sön­lich nur, wie klein der Unter­schied bei der Bewer­tung des Ver­trau­ens in die Justiz ist. Bei einer Ska­la von 1 (posi­tiv) bis 5 (nega­tiv) hät­te ich erwar­tet, dass die selbst in der Justiz täti­gen Per­so­nen das Ver­trau­en mit weni­ger als 2 und die ande­ren höher als 3 bewer­ten wür­den. Tat­säch­lich lie­gen bei­de Wer­te nahe bei­ein­an­der knapp unter 2,5. Das Ver­trau­en in die Justiz wird über­ein­stim­mend rea­li­stisch ein­ge­stuft.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.