Dass das VGer ZH im Fall einer Unter­ver­si­che­rung bei der Gebäu­de­ver­si­che­rung (hier: kei­ne Ver­si­che­rung der mie­ter­sei­ti­gen Aus­bau­ten) die Pro­por­tio­nal­re­gel anwen­det (Her­ab­set­zung der Ver­si­che­rungs­lei­stung im Ver­hält­nis zum wirk­li­chen Ersatz­wert), ist weder will­kür­lich noch ver­letzt es das Lega­li­täts­prin­zip, wie das BGer fest­stellt (vgl. § 53 GebVG/ZH: “Bei Total- und Teil­schä­den ist der Scha­den nach dem Ver­hält­nis des tat­säch­li­chen Ver­si­che­rungs­wer­tes des beschä­dig­ten Gebäu­de­teils zur Ver­si­che­rungs­sum­me des gan­zen Gebäu­des zu ermit­teln”).

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.