Die revi­dier­te Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rungs­ver­ord­nung (AVIV) wur­de am 11. März 2011 ver­ab­schie­det. Die Ände­run­gen beru­hen auf der 4. Revi­si­on des Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rungs­ge­set­zes (AVIG). Das neue AVIG und die neue AVIV tre­ten am 1. April 2011 in Kraft.

Die Revi­si­on ent­hält bei­spiels­wei­se fol­gen­de Ände­run­gen:

  • Die Min­dest­gren­ze des ver­si­cher­ten Ver­dien­stes beträgt nun­mehr 500 CHF für alle Ver­si­cher­ten. Das heisst, dass alle Ein­kom­men unter die­sem Betrag zu kei­nem Lei­stungs­an­spruch in der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung füh­ren.
  • Bei­trags­zei­ten in von der öffent­li­chen Hand finan­zier­ten arbeits­markt­li­chen Mass­nah­men wer­den nicht mehr ange­rech­net, unab­hän­gig davon, ob die­se Mass­nah­men voll oder nur teil­wei­se mit­fi­nan­ziert wer­den.

Sie­he auch die Ergeb­nis­se des Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­rens.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.