Das Medi­zi­nal­be­ru­fe­ge­setz (MedBG) soll teil­wei­se revi­diert wer­den. Der Bun­des­rat hat heu­te die Ver­nehm­las­sung eröff­net. Stel­lung­nah­men kön­nen bis zum 28. Okto­ber 2011 ein­ge­reicht wer­den. Der Ände­rungs­ent­wurf und der erläu­tern­de Bericht kön­nen hier ein­ge­se­hen wer­den.

Die Revi­si­on des MedBG umfasst u.a. fol­gen­de Punk­te:

  • Die Aus­bil­dungs­zie­le wer­den ange­sichts des neu­en Art. 118a BV um „ange­mes­se­ne Kennt­nis­se über kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­sche Ver­fah­ren“ ergänzt. 
  • Der Begriff “selbst­stän­di­ge Berufs­aus­übung” wird durch den Begriff “pri­vat­wirt­schaft­li­che Berufs­aus­übung in eige­ner fach­li­cher Ver­ant­wor­tung” ersetzt.
  • Es erfolgt eine Anpas­sung an die vor­aus­sicht­lich 2011 auch für die Schweiz in Kraft tre­ten­de EG-Richt­li­nie über die Aner­ken­nung von Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen (2005/36/EG).
Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.