Wie berich­tet (hier, hier und hier) befin­det sich das UWG in Revi­si­on. Inzwi­schen wur­de der Ent­wurf der Revi­si­on vor­ge­legt.

Nicht alle der neu­en lit. von Art. 3 wer­den in der Bot­schaft erläu­tert; lit s (unvoll­stän­di­ge Anga­ben bei Ange­bo­ten im elek­tro­ni­schen Geschäfts­ver­kehr), lit t (Ver­spre­chen eines Gewinns, der an bestimm­te Bedin­gun­gen geknüpft ist) und lit u (Nicht­be­ach­ten von Wer­be­sper­ren) wur­den erst nach­träg­lich auf Initia­ti­ve des Stän­de­rats in den Ent­wurf auf­ge­nom­men.

Eine Eini­gung wur­de schliess­lich auch in Bezug auf UWGgefun­den; die Bestim­mung wird fol­gen­den Wort­laut haben:

Art. 8 Ver­wen­dung miss­bräuch­li­cher Geschäfts­be­din­gun­gen

Unlau­ter han­delt ins­be­son­de­re, wer all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen ver­wen­det, die in Treu und Glau­ben ver­let­zen­der Wei­se zum Nach­teil der Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten ein erheb­li­ches und unge­recht­fer­tig­tes Miss­ver­hält­nis zwi­schen den ver­trag­li­chen Rech­ten und den ver­trag­li­chen Pflich­ten vor­se­hen.”

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.