Der Bun­des­rat teil­te mit­tels Medi­en­mit­tei­lung mit, dass er in der heu­ti­gen Sit­zung die Bot­schaft zur Teil­re­vi­si­on des Bun­des­per­so­nal­ge­set­zes (BPG) ver­ab­schie­det hat. Mit der Revi­si­on soll eine Moder­ni­sie­rung und Annä­he­rung an das Obli­ga­tio­nen­recht erreicht wer­den.

Fol­gen­des sind die Haupt­punk­te der Revi­si­on:

- Har­mo­ni­sie­rung BPG und OR 
— Fle­xi­ble­re Rege­lung der Auf­lö­sung der Arbeits­ver­hält­nis­se
— Unter­stüt­zungs­mass­nah­men bei unver­schul­de­ter Kün­di­gung
— Wei­ter­be­schäf­ti­gung nur noch bei gra­vie­ren­dem Ver­stoss gegen gel­ten­des Recht 
— Gene­rel­ler Ent­zug der auf­schie­ben­den Wir­kung der Beschwer­de
— Auf­he­bung der inter­nen Beschwer­de­instanz
— Schaf­fung gesetz­li­cher Grund­la­ge für den Eltern­ur­laub
— Fle­xi­ble­re Rege­lung der Finan­zie­rung der beruf­li­chen Vor­sor­ge

Die Per­so­nal­ver­bän­de sind grund­sätz­lich, wenn auch nicht mit allen Punk­ten (z.B. Ent­zug der auf­schie­ben­den Wir­kung, Abschaf­fung der Wei­ter­be­schäf­ti­gungs­pflicht) der Revi­si­on ein­ver­stan­den.

Die Bot­schaft sowie der revi­dier­te Geset­zes­text kön­nen hier ein­ge­se­hen wer­den.

Lorraine Hostettler

Posted by Lorraine Hostettler