Das BGer äussert sich im Rah­men einer sub­si­diä­ren Ver­fas­sungs­be­schwer­de auf Will­kür beschränkt zu den Erfor­der­nis­sen des “per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Gebrauch des Kun­den” iSv OR 40a, IPRG 120 und ZPO 32. Vor­lie­gend war ein Wei­ter­bil­dungs­pa­ket zu beruf­li­chen Zwecken erwor­ben wor­den, wes­halb OR 40a nicht anwend­bar war:

Danach ent­fällt das Wider­rufs­recht gemäss Art. 40a ff. OR zwar ein­hel­lig bei einem getä­tig­ten oder beab­sich­tig­ten Wei­ter­ver­kauf, vom Schutz­be­reich bleibt jedoch auch aus­ge­schlos­sen, wer im Zusam­men­hang mit sei­ner Erwerbs­tä­tig­keit oder im Rah­men eines Geschäfts­be­triebs, d.h. mit der für den Ver­käu­fer erkenn­ba­ren Absicht zu beruf­li­chen oder gewerb­li­chen Zwecken einen Ver­trag über beweg­li­che Sachen und Dienst­lei­stun­gen abschliesst. 

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.