Der Bun­des­rat erklär­te sich in einer am Mitt­woch ver­öf­fent­lich­ten Stel­lung­nah­me mit der von der Kom­mis­si­on für Rechts­fra­gen des Natio­nal­rats vor­ge­leg­ten Anpas­sung des Lohn­sy­stems für Rich­ter des Bun­des­straf­ge­richts, des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts und des Bun­des­pa­tent­ge­richts ein­ver­stan­den.

Die Revi­si­on der Rich­ter­ver­ord­nung sowie punk­tu­el­le Anpas­sun­gen ver­schie­de­ner Geset­ze sehen eine mode­ra­te Erhö­hung des Anfangs­lohns und des jähr­li­chen Lohn­an­stiegs vor. Damit soll die Ungleich­be­hand­lung der Rich­ter an den unte­ren Bun­des­ge­rich­ten gegen­über dem Per­so­nal der Bun­des­ver­wal­tung sowie dem juri­sti­schen und admi­ni­stra­ti­ven Per­so­nal der Gerich­te besei­tigt wer­den. Die Ober­gren­ze für die Rich­ter­löh­ne bleibt dabei unver­än­dert. Mit der Revi­si­on wird zudem — ent­spre­chend der Rege­lung für das Bun­des­ge­richt — das Höchst­al­ter für die Rich­ter der unte­ren Bun­des­ge­rich­te von 65 auf 68 Jah­re ange­ho­ben.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.