Der Bun­des­rat hat die pri­va­te Dop­pel­be­steue­rungs­ver­ein­ba­rung vom 8. Okto­ber 2007 mit Wir­kung auf das Chi­ne­si­sche Tai­pei (Tai­wan) aner­kannt.

Ver­trags­par­tei­en sind das Han­dels­bü­ro der Schwei­zer Indu­strie in Tai­pei und das Tai­pei Kul­tur- und Han­dels­bü­ro in der Schweiz.

Grund­la­ge für die Aner­ken­nung der Ver­ein­ba­rung bil­det das Bun­des­ge­setz über die Aner­ken­nung pri­va­ter Ver­ein­ba­run­gen zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung vom 17. Juni 2011. Auf der Basis die­ses Geset­zes ist der Bun­des­rat ermäch­tigt, Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen pri­va­ten Ein­rich­tun­gen zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung von Ein­kom­men und Ver­mö­gen anzu­er­ken­nen, sofern der Abschluss eines Staats­ver­trags aus völ­ker­recht­li­chen Grün­den aus­ge­schlos­sen ist.

Durch die Aner­ken­nung erhält die pri­va­te Ver­ein­ba­rung in der Schweiz all­ge­mein ver­bind­li­che Wir­kung.

Inhalt­lich folgt die pri­va­te Dop­pel­be­steue­rungs­ver­ein­ba­rung vom 8. Okto­ber 2007 der schwei­ze­ri­schen Abkom­mens­pra­xis im Bereich der Dop­pel­be­steue­rung und grün­det auf dem OECD-Muster­ab­kom­men. Sie ent­hält Bestim­mun­gen über den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch gemäss dem inter­na­tio­nal gel­ten­den Stan­dard.

Das Inkraft­tre­ten wird noch im Jahr 2011 erwar­tet.

Michael Fischer

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