Gemäss ein­er Vere­in­barung zwis­chen der Aktienge­sellschaft Hal­len­sta­dion Zürich (AGH) und der Tick­et­corner AG müssen Ver­anstal­ter bei Anlässen im Hal­len­sta­dion min­destens 50% der fremd­ver­triebe­nen Tick­ets über Tick­et­corner verkaufen. In ein­er dies­bezüglichen Unter­suchung hat die WEKO nun am 14. Novem­ber 2011 entsch­ieden, dass die Vere­in­barung zwis­chen AGH und Tick­et­corner nicht gegen das Kartellge­setz ver­stösst und AGH auch nicht über eine mark­t­be­herrschende Stel­lung ver­fügt. Die Vere­in­barung schränke den Eigen­ver­trieb von Tick­ets über Ver­anstal­ter und Kün­stler nicht ein und AGH ste­he bei den meis­ten Anlässen in aus­re­ichen­dem Wet­tbe­werb mit anderen Ver­anstal­tung­sorten in der Deutschschweiz.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: Pressemit­teilung vom 9. Dezem­ber 2011 (PDF).

Oliver Kaufmann

Posted by Oliver Kaufmann

RA Dr. Oliver Kaufmann hat an der Universität Zürich studiert und war danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Sekretariat der WEKO tätig. Er arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei Streichenberg in Zürich.