Tho­mas Hugi Yar weist auf sei­nem Blog “ius­wan­ze” dar­auf hin, dass die Schwei­ze­ri­sche Lau­ter­keits­kom­mis­si­on (SLK) seit dem 1. Janu­ar 2012 für bestimm­te Indi­vi­du­al­be­schwer­den pro­be­hal­ber Gebüh­ren erhebt.

Begrün­det wird die­se Mass­nah­me mit der seit Jah­ren stei­gen­den Anzahl an Beschwer­den via kom­mer­zi­el­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on (seit 2008 ca. 44 Pro­zent), wodurch die SLK an die Gren­zen ihrer Kapa­zi­tät gesto­ssen ist:

Um hier eine gewis­se Ent­la­stung zu erzie­len, hat die Stif­tung der SLK pro­be­hal­ber eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von CHF 50.- pro Beschwer­de ein­ge­führt. Die Mass­nah­me wird auf ein Jahr befri­stet. Die­se Gebühr betrifft frei­lich nicht alle Beschwer­den, son­dern ledig­lich jene, wel­che auf­grund von kom­mer­zi­el­len Kon­tak­ten am Tele­fon, per Fax oder per E-Mail erfol­gen. Alle übri­gen Beschwer­den, also Ein­ga­ben gegen Wer­bung im öffent­li­chen Bereich, mit­tels Pla­ka­ten, Inse­ra­ten oder TV-Spots blei­ben unent­gelt­lich.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.