Ab sofort kön­nen Steu­er­pflich­ti­ge und deren Ver­tre­ter Frist­ge­su­che für die ver­spä­te­te Ein­rei­chung der Abrech­nung und/oder die ver­spä­te­te Zah­lung über ein elek­tro­ni­sches For­mu­lar online ein­rei­chen.

Mit dem For­mu­lar kön­nen Abrech­nungs- und Zah­lungs­fri­sten bean­tragt wer­den. Fol­gen­de Punk­te sind zu beach­ten:
  • Frist­er­streckun­gen kön­nen erst bean­tragt wer­den, nach­dem der Steu­er­pflich­ti­ge das Abrech­nungs­for­mu­lar erhal­ten hat.
  • Gemäss MWSTG 87 I ist ab dem Fäl­lig­keits­da­tum ein Ver­zugs­zins geschul­det.
  • Für jede Fir­ma und Abrech­nungs­pe­ri­ode ist ein sepa­ra­tes Frist­er­streckungs­for­mu­lar ein­zu­rei­chen.
  • Frist­er­streckun­gen bis 2 Wochen nach dem Fäl­lig­keits­da­tum wer­den still­schwei­gend gewährt. Es ist kein Frist­er­streckungs­for­mu­lar ein­zu­rei­chen.
  • Nach Erhalt eines all­fäl­li­gen Schluss­pro­to­kolls kön­nen kei­ne Fri­sten bean­tragt wer­den.
Michael Fischer

Posted by Michael Fischer