Gegen den Ent­scheid über den Rechts­vor­schlag wegen man­geln­dem neu­en Ver­mö­gens ist nach SchKG 265a I kein (kan­to­na­les) Rechts­mit­tel zuläs­sig.

Die­ser Aus­schluss gilt, wie das BGer hier fest­hält, jedoch nur für Sach­ent­schei­de. Im vor­lie­gen­den Fall ging es um einen Kosten­ent­scheid, der nach ZPO 110 selb­stän­dig anfecht­bar war. Infol­ge­des­sen trag das BGer auf die Beschwer­de man­gels Letzt­in­stanz­lich­keit des ange­foch­te­nen Ent­scheids nicht ein:

Cepen­dant, la loi ne vise que l’hypothèse d’une déci­si­on maté­ri­el­le sur l’existence du retour à meilleu­re for­tu­ne; tel n’est pas le cas lorsque — com­me en l’occurrence — seu­le la répar­ti­ti­on des frais et dépens de la pro­cé­du­re de pre­miè­re instan­ce est liti­gieu­se […]. En effet, en ver­tu de l’art. 110 CPC, la déci­si­on du pre­mier juge pou­vait fai­re l’objet d’un recours au sens des art. 319 ss CPC.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.