Mit­te Dezem­ber letz­ten Jah­res gab die Wett­be­werbs­kom­mis­si­on (WEKO) in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt, Nikon AG wegen der Behin­de­rung von Par­al­lel­im­por­ten mit einer Bus­se in der Höhe von CHF 12.5 Mio zu sank­tio­nie­ren. Nikon AG kün­dig­te damals in Reak­ti­on auf die Pres­se­mit­tei­lung umge­hend an, den Ent­scheid der WEKO anfech­ten zu wol­len (sie­he unse­ren Bericht).

Inzwi­schen hat die WEKO die auf den 28. Novem­ber 2011 datier­te Ver­fü­gung publi­ziert. Einem Hin­weis auf dem Deck­blatt ist aller­dings zu ent­neh­men, dass es sich dabei noch nicht um die defi­ni­ti­ve Ver­si­on der Ver­fü­gung han­delt, da eini­ge Text­stel­len noch Gegen­stand lau­fen­der Abklä­run­gen betref­fend Geschäfts­ge­heim­nis­se sind. Die ent­spre­chen­den Pas­sa­gen wur­den in der nun publi­zier­ten Ver­si­on geschwärzt. Da gegen die Ver­fü­gung zudem wie ange­kün­digt Beschwer­de erho­ben wur­de, ist sie noch nicht rechts­kräf­tig.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Ver­fü­gung vom 28. Novem­ber 2011 (PDF).
Oliver Kaufmann

Posted by Oliver Kaufmann

RA Dr. Oliver Kaufmann hat an der Universität Zürich studiert und war danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Sekretariat der WEKO tätig. Er arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei Streichenberg in Zürich.