Mit Beschluss vom 1. Okto­ber 2011 hat­te das Zür­cher Ober­ge­richt die Beru­fung zwei­er Bank­kun­den gegen die Credit Suis­se gut­ge­hei­ssen
und die Bank ver­pflich­tet, gestützt auf das Daten­schutz­ge­setz Aus­kunft über sämt­li­che
bank­in­ter­nen Per­so­nen­da­ten zu ertei­len.

Gemäss einem Arti­kel der NZZ Online vom 21. April 2012 hat das Bun­des­ge­richt die gegen den ober­ge­richt­li­chen Beschluss gerich­te­te Beschwer­de der Bank nun abge­wie­sen und damit die Offen­le­gungs­pflicht der Bank bestä­tigt.

Die Aus­kunfts­pflicht erstreckt sich auf sämt­li­che bank­in­ter­nen Kun­den­da­ten; aus­ge­nom­men sind ledig­lich per­sön­li­che Noti­zen der Kun­den­be­ra­ter.

Die schrift­li­che Begrün­dung des Ent­scheids 4A_688/2011 steht noch aus. Wir berich­ten aus­führ­li­cher, sobald der Ent­scheid publi­ziert ist.

Claudio Kerber

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RA lic.iur. Claudio Kerber arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Werder Viganò AG. Er ist Ko-Autor von Lehrwerken zum Wertpapierrecht (2005) und Finanzmarktrecht (2015).