1. Der Bun­des­rat hat die Bot­schaft zum Quel­len­steu­er­ab­kom­men mit Öster­reich ver­ab­schie­det. Es soll wie die ana­lo­gen Abkom­men mit Deutsch­land und Gross­bri­tan­ni­en im Juni die­ses Jah­res von den Eid­ge­nös­si­schen Räten bera­ten wer­den und am 1. Janu­ar 2013 in Kraft tre­ten.
  2. In Aus­übung der Meist­be­gün­sti­gungs­klau­sel, wel­che die Schweiz und das Ver­ei­nig­te König­reich im Ände­rungs­pro­to­koll vom 20. März 2012 ver­ein­bart hat­ten, haben die bei­den Ver­trags­par­tei­en die Steu­er­sät­ze im bri­ti­schen Abkom­men ange­passt. Die­se wer­den an die Sät­ze im deut­schen Abkom­men ange­gli­chen, das heisst der Mini­mal­steu­er­satz bei der Regu­la­ri­sie­rung der Ver­gan­gen­heit wird auf 21% (statt 19) und der Maxi­mal­steu­er­satz auf 41% (statt 34) erhöht.

    Von die­ser Ände­rung nicht betrof­fen sind die in Gross­bri­tan­ni­en wohn­haf­ten, aber nicht ansäs­si­gen (“resi­dent but not domic­i­led”), ihr anwend­ba­rer Ein­heits­satz von 34% bleibt unver­än­dert.

Michael Fischer

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