Der Bun­des­rat hat die Revi­si­on des Namens- und des Bür­ger­rechts zur Gleich­stel­lung der Ehe­gat­ten auf den 1. Janu­ar 2013 in Kraft gesetzt. Die Ehe­schlie­ssung wird sich dann grund­sätz­lich nicht mehr auf Namen und Bür­ger­recht der Ehe­gat­ten aus­wir­ken; bei­de behal­ten den eige­nen Namen und das eige­ne Bür­ger­recht, wenn sie nicht den Ledi­gna­men der Braut oder des Bräu­ti­gams als gemein­sa­men Fami­li­en­na­men wäh­len. Das Kind ver­hei­ra­te­ter Eltern erhält den gemein­sa­men Fami­li­en­na­men oder — falls ein sol­cher fehlt — den von den Eltern bei der Ehe­schlie­ssung bestimm­ten dafür Nach­na­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sich in der ent­spre­chen­den Medi­en­mit­tei­lung und im Geset­zes­ent­wurf.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.