Der Nachrich­t­en­di­enst des Bun­des (NDB) hat Mitte dieser Woche seinen Lage­bericht für das Jahr 2012 (Stand Feb­ru­ar 2012) veröf­fentlicht. Danach hat sich das strate­gis­che Umfeld der Schweiz durch die Entwick­lun­gen in den Nach­bar­län­dern und in den ara­bis­chen Staat­en verän­dert.
Seit 2011 beschreibt der NDB die für die Schweiz rel­e­van­ten Bedro­hun­gen mit dem sog. „Lager­adar“.

Die wichtig­sten Erken­nt­nisse der aktuellen Berichtspe­ri­ode:

  • Pro­lif­er­a­tion und Spi­onage sowie Ter­ror­is­mus und Angriffe auf Infor­ma­tion­sin­fra­struk­turen sind weit­er­hin die grössten poten­ziellen Bedro­hun­gen für die Schweiz.
  • Obschon das Gewalt­poten­zial beim Link­sex­trem­is­mus weit­er­hin als hoch eingestuft wird und der Recht­sex­trem­is­mus in Nor­we­gen und Deutsch­land medi­ale Schlagzeilen macht­en, wird der Gewal­tex­trem­is­mus in der Schweiz nicht als staats­ge­fährdend eingeschätzt.
  • Die Schuldenkrise in Europa sowie der ara­bis­che Früh­ling haben auch Ein­fluss auf die Sicher­heit der Schweiz.

Siehe auch die Berichter­stat­tung der NZZ.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.