Die Schweiz und Por­tu­gal haben heu­te in Lis­sa­bon ein Pro­to­koll zur Ände­rung des DBA auf dem Gebiet der Steu­ern vom Ein­kom­men und Ver­mö­gen unter­zeich­net.

Es ent­hält Bestim­mun­gen über den Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen gemäss dem heu­te gel­ten­den inter­na­tio­na­len Stan­dard sowie eini­ge Anpas­sun­gen des bestehen­den Abkom­mens. Das revi­dier­te DBA trägt zur wei­te­ren posi­ti­ven Ent­wick­lun­gen der bila­te­ra­len Wirt­schafts­be­zie­hun­gen bei.

Die Schweiz und Por­tu­gal haben zudem unter ande­rem ver­ein­bart, dass bei­de Staa­ten eine Quel­len­steu­er von höch­stens 15 Pro­zent auf dem Brut­to­be­trag der Divi­den­den erhe­ben dür­fen. Wenn jedoch eine Gesell­schaft wäh­rend min­de­stens zwei Jah­ren eine Betei­li­gung von min­de­stens 25 Pro­zent am Kapi­tal der Divi­den­den zah­len­den Gesell­schaft hält, sind die Divi­den­den von der Quel­len­steu­er befreit.

Kei­ne Quel­len­steu­ern sind ausser­dem auf Divi­den­den an die Natio­nal­ban­ken der bei­den Staa­ten sowie an Vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen geschul­det. Auch für Zin­sen und Lizenz­ge­büh­ren wer­den die Lösun­gen aus dem Zins­be­steue­rungs­ab­kom­men über­nom­men und im DBA mit Por­tu­gal ver­an­kert. Das heisst, dass ab dem 1. Juli 2013 die Zin­sen und Lizenz­ge­büh­ren, die unter ver­bun­de­nen Unter­neh­men (Betei­li­gung von 25 Pro­zent wäh­rend min­de­stens 2 Jah­ren) bezahlt wer­den, nicht mehr quel­len­steu­er­pflich­tig sind.

Bevor die Revi­si­on in Kraft tre­ten kann, muss sie noch von den Par­la­men­ten bei­der Län­der geneh­migt wer­den.

Michael Fischer

Posted by Michael Fischer