Im Kan­ton Zürich unter­lie­gen nach StG ZH 45 rück­kaufs­fä­hi­ge Ren­ten­ver­si­che­run­gen der Ver­mö­gens­steu­er, solan­ge der Bezug der Ren­te auf­ge­scho­ben ist. Nach bis­he­ri­ger Pra­xis wur­de bei Ren­ten­ver­si­che­run­gen nach Beginn des Ren­ten­laufs kei­ne Ver­mö­gens­steu­er erho­ben, auch wenn die Ver­si­che­rung rück­kaufs­fä­hig blieb.

Gemäss Bun­des­ge­richt ist die­se Pra­xis har­mo­ni­sie­rungs­wid­rig. Denn StHG 13 sieht, wie auch StG ZH 38, vor, dass das gesam­te Rein­ver­mö­gen der Ver­mö­gens­steu­er unter­liegt.

Auf­grund die­ses Urteils hat das Steu­er­amt des Kan­ton Zürichs mit Mit­tei­lung vom 23. August 2012 bekannt gege­ben, dass es sei­ne Pra­xis anpas­sen wird. Neu wird bei rück­kaufs­fä­hi­gen Ren­ten­ver­si­che­rung der Rück­kaufs­wert auch nach Beginn des Ren­ten­laufs der Ver­mö­gens­steu­er unter­lie­gen. Mass­ge­bend wird der Rück­kaufs­wert am Ende der Steu­er­pe­ri­ode sein.

Aus Grün­den der Gleich­be­hand­lung aller Steu­er­pflich­ti­ger gilt die­se neue Pra­xis ab der Steu­er­pe­ri­ode 2013.

Michael Fischer

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