Das BGer hält fest, dass der pro­vi­so­ri­sche Pfän­dungs­an­schluss des Arrest­gläu­bi­gers bei Pfän­dung der ver­ar­re­stier­ten Ver­mö­gens­wer­te (SchKG 281) nicht dadurch aus­ge­schlos­sen ist, dass sich die bei­den Betrei­bun­gen nicht gegen den glei­chen Schuld­ner rich­ten. Der pro­vi­so­ri­sche Pfän­dungs­an­schluss setzt ledig­lich die Pfän­dung von ver­ar­re­stier­tem Gut vor­aus. Die Fra­ge, in wel­che von zwei Betrei­bun­gen gegen ver­schie­de­ne Schuld­ner das gepfän­de­te Arrest­gut gehört, wird im Wider­spruchs­ver­fah­ren gelöst. 

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.