Gemäss amt­li­cher Mit­tei­lung will der Bun­des­rat durch eine Ver­ein­heit­li­chung der Ver­fah­ren und der Straf­tat­be­stän­de im
Steu­er­straf­recht
die Rechts­si­cher­heit stär­ken.

Ein
Sach­ver­halt soll für sämt­li­che davon betrof­fe­nen Steu­ern straf­recht­lich gleich
ver­folgt und beur­teilt wer­den. Im gel­ten­den Recht wer­den die Straf­be­stim­mun­gen und die Ver­fah­ren jedoch
je nach Steu­er­art unter­schied­lich fest­ge­legt. Wenn ein Sach­ver­halt
meh­re­re Steu­er­ar­ten betrifft, löst er meh­re­re Ver­fah­ren aus und kann
unter­schied­lich beur­teilt wer­den.

In Hin­ter­zie­hungs­ver­fah­ren sol­len zudem auch die
kan­to­na­len Steu­er­be­hör­den Zugang zu Bank­da­ten erhal­ten.

Der Bun­des­rat hat an
sei­ner heu­ti­gen Sit­zung das Eid­ge­nös­si­sche Finanz­de­par­te­ment (EFD) beauf­tragt,
gemein­sam mit den Kan­to­nen eine ent­spre­chen­de Ver­nehm­las­sungs­vor­la­ge
aus­zu­ar­bei­ten.

Michael Fischer

Posted by Michael Fischer