Die WAK-N hat sich am Mon­tag vor einer Woche u.a. mit der Total­re­vi­si­on des VVG befasst. Sie hat bei Stim­men­gleich­heit mit dem Stich­ent­scheid ihres Prä­si­den­ten beschlos­sen, auf die Vor­la­ge ein­zu­tre­ten, hat aber die Mei­nung ein­ge­nom­men, die vor­ge­schla­ge­ne Gesamt­re­vi­si­on gehe vor allem beim Infor­ma­ti­ons­recht und in Bezug auf die For­de­run­gen der FINMA zu weit, und die Kosten­schät­zun­gen sei­en nicht über­zeu­gend. Sie hat des­halb laut der Medi­en­mit­tei­lung vom 22. Okto­ber mit 16:7 beschlos­sen, die Vor­la­ge an den Bun­des­rat zurück­zu­wei­sen und ihn zu beauf­tra­gen, eine Teil­re­vi­si­on beson­ders zu fol­gen­den Punk­ten vor­zu­le­gen:

  • Wider­rufs­recht
  • Rege­lung betref­fend vor­läu­fi­ge Deckungs­zu­sa­ge
  • Bewil­li­gung der Rück­wärts­ver­si­che­rung
  • Ver­zicht auf die kon­su­men­ten­feind­li­che Geneh­mi­gungs­fik­ti­on
  • ange­mes­se­ne Ver­län­ge­rung der Ver­jäh­rungs­fri­sten
  • ordent­li­ches Kün­di­gungs­recht (Ver­bot von Kne­be­lungs­ver­trä­gen)
  • Berück­sich­ti­gung des E-Com­mer­ce
David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.