Die Refe­ren­den gegen die Quel­len­steu­er­ab­kom­men Schweiz–Deutschland, Schweiz–Grossbritannien und Schweiz–Österreich sind nicht zustan­de gekom­men, die Bun­des­kanz­lei hat ent­spre­chen­de Ver­fü­gun­gen mit Datum vom 30. Okto­ber 2012 erlas­sen.

Gemäss amt­li­cher Mit­tei­lung der Bun­des­kanz­lei sind für alle drei Refe­ren­den die not­wen­di­gen Unter­schrif­ten nicht zustan­de gekom­men (Abk-D: bei gün­stig­ster Beur­tei­lung maxi­mal 48‘454 gül­tig; Abk-UK 47‘363; Abk-A: 46‘656).

Die Mit­tei­lung ent­hält im Übri­gen Aus­füh­run­gen zum Vor­ge­hen bei der Ermitt­lung der gül­ti­gen Unter­schrif­ten (sowohl auf Gemein­de- wie Bun­des­ebe­ne).

Die Nicht­zu­stan­de­kom­mens-Ver­fü­gun­gen wer­den am 6. Novem­ber 2012 im Bun­des­blatt publi­ziert. Das Nicht­zu­stan­de­kom­men der Refe­ren­den wird rechts­kräf­tig, wenn die Beschwer­de­frist unbe­nutzt ver­stri­chen oder die Ent­schei­de der Bun­des­kanz­lei vom Bun­des­ge­richt gestützt wor­den sind.

Michael Fischer

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