Gemäss amt­li­cher Mit­tei­lung hat die Schweiz gegen­über Gross­bri­tan­ni­en und Öster­reich
infor­miert, dass alle Vor­aus­set­zun­gen für das Inkraft­tre­ten der mit
die­sen Län­dern ver­ein­bar­ten Quel­len­steu­er­ab­kom­men erfüllt sind. Die Abkom­men tre­ten somit wie vor­ge­se­hen am 1. Janu­ar 2013 in Kraft.

Die
kon­kre­te Umset­zung der Steu­er­ab­kom­men wird durch das Bun­des­ge­setz über die inter­na­tio­na­le Quel­len­be­steue­rung (IQG) gere­gelt. Die­ses ent­hält
Bestim­mun­gen über die Orga­ni­sa­ti­on, das Ver­fah­ren, die Rechts­we­ge, die
Straf­be­stim­mun­gen und die inter­nen Ver­fah­rens­vor­schrif­ten der
Vor­aus­zah­lung.

Obwohl die Quel­len­steu­er­ab­kom­men mit
Gross­bri­tan­ni­en und Öster­reich erst am 1. Janu­ar 2013 in Kraft tre­ten,
wird das IQG bereits heu­te in Kraft gesetzt. Damit soll gewähr­lei­stet
wer­den, dass die im Abkom­men mit Gross­bri­tan­ni­en ver­ein­bar­te
Vor­aus­zah­lung durch schwei­ze­ri­sche Zahl­stel­len frist­ge­recht bis zum
31. Janu­ar 2013 Gross­bri­tan­ni­en über­wie­sen wer­den kann. Zur Umset­zung
des IQG bedarf es zusätz­lich zwei­er Ver­ord­nun­gen, wel­che eben­falls mit
heu­ti­ger Wir­kung in Kraft tre­ten.

Michael Fischer

Posted by Michael Fischer