Ver­trä­ge und ande­re Rechts­ge­schäf­te sol­len künf­tig voll­stän­dig elek­tro­nisch beur­kun­det wer­den kön­nen. Der Bun­des­rat hat am Frei­tag eine ent­spre­chen­de Ände­rung des Zivil­ge­setz­bu­ches (ZGB) in die Ver­nehm­las­sung geschickt.

Nach gel­ten­dem Recht muss das Ori­gi­nal einer öffent­li­chen Urkun­de als Papier­do­ku­ment erstellt wer­den. Künf­tig soll es auch in elek­tro­ni­scher Form erstellt wer­den kön­nen. Die Revi­si­on des Beur­kun­dungs­rechts legt zudem die von der Leh­re und Recht­spre­chung aner­kann­ten Min­dest­an­for­de­run­gen an die öffent­li­che Beur­kun­dung gesetz­lich fest.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.