• Mel­dun­gen der ESTV im Zusam­men­hang mit den Quel­len­steu­er­ab­kom­men1. Aktua­li­sie­rung Weg­lei­tun­gen (Ent­wür­fe)
    Die ESTV hat die Ent­wür­fe zu den Weg­lei­tun­gen in aktua­li­sier­ter Ver­si­on ver­öf­fent­licht. Die Ent­wür­fe zu den Weg­lei­tun­gen sind nun auch in Eng­lisch ver­füg­bar.

    2. Anmel­dung als Zahl­stel­le

    Zahl­stel­len im Sin­ne die­ser Abkom­men müs­sen sich bei der ESTV spä­te­stens am Ende des Quar­tals anmel­den, in dem sie Zah­lun­gen an betrof­fe­ne Per­so­nen gelei­stet oder für die­se ein­ge­zo­gen haben. Das For­mu­lar 680 zur Anmel­dung ist zusam­men mit den ande­ren For­mu­la­ren betref­fend die inter­na­tio­na­len Quel­len­steu­er­ab­kom­men auf der Web­site der ESTV auf­ge­schal­tet.

    3. QStA UK: Steu­er­sät­ze und Ver­zugs­zins

    Die ESTV hat die ab 6. April 2013 neu gel­ten­den Sät­ze für Steu­ern und Ver­zugs­zin­sen publi­ziert.
  • Bun­des­rat will die Pau­schalb­steue­rung bei­be­hal­ten
    Der Bun­des­rat lehnt die Volks­in­itia­ti­ve zur Abschaf­fung der Auf­wand­be­steue­rung ab und hat das Eid­ge­nös­si­sche Finanz­de­par­te­ment beauf­tragt, eine ent­spre­chen­de Bot­schaft aus­zu­ar­bei­ten. Der Bun­des­rat weist auf die vor­ge­se­he­ne Ver­schär­fung der Auf­wand­be­steue­rung auf Geset­zes­stu­fe hin. Die neu­en Bestim­mun­gen wür­den einen Kom­pro­miss zwi­schen dem Anlie­gen der Steu­er­ge­rech­tig­keit und jenem der Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät bie­ten, wie es ins­be­son­de­re auch von den Kan­to­nen mit­ge­tra­gen wird. Eine Abschaf­fung der Auf­wand­be­steue­rung wür­de die­sem Kom­pro­miss zuwi­der lau­fen. Der Bun­des­rat aner­kennt zudem die Bedeu­tung, wel­che die Auf­wand­be­steue­rung für die Fis­kal­ein­nah­men, die Volks­wirt­schaft und die Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät in eini­gen Kan­to­nen hat.
    Aus die­sen Grün­den will er die Initia­ti­ve „Schluss mit den Steu­er­pri­vi­le­gi­en für Mil­lio­nä­re (Abschaf­fung der Pau­schal­be­steue­rung)” ohne Gegen­vor­schlag zur Ableh­nung emp­feh­len.

    Bund, Kan­to­nen und Gemein­den brach­te die Auf­wand­be­steue­rung im Jahr 2010 668 Mil­lio­nen Fran­ken Steu­er­ein­nah­men.

Michael Fischer

Posted by Michael Fischer