Die Schweiz und Austra­li­en haben ein neu­es DBA unter­zeich­net (Zustim­mung der Gesetz­ge­ber noch aus­ste­hend).

Es ersetzt das seit 1981 gül­ti­ge Abkom­men und ent­hält Bestim­mun­gen über den Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen gemäss dem heu­te gel­ten­den inter­na­tio­na­len Stan­dard:

  • OECD-Amts­hil­fe­klau­sel;
  • Quel­len­steu­er von höch­stens 5% auf Divi­den­den aus mass­geb­li­chen Betei­li­gun­gen (bis­her 15%); 
  • inner­halb eines bör­sen­ko­tier­ten Kon­zerns sind Divi­den­den unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen voll­stän­dig von der Quel­len­steu­er ent­la­stet;
  • kei­ne Quel­len­steu­ern auf Divi­den­den und Zin­sen an Vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen sowie auf Zin­sen an Finanz­in­sti­tu­te;
  • Lizenz­ge­büh­ren unter­lie­gen neu einem Quel­len­steu­er­satz von 5%;
  • Ent­schä­di­gun­gen für Lea­sing gel­ten nicht mehr als Lizenz­ge­büh­ren;
  • Schieds­klau­sel.

Bevor das neue Abkom­men in Kraft tre­ten kann, muss es noch von den Par­la­men­ten bei­der Län­der geneh­migt wer­den. In der Schweiz unter­liegt es dem fakul­ta­ti­ven Refe­ren­dum.

Michael Fischer

Posted by Michael Fischer