In einem Stre­it zwis­chen zwei ehe­dem intim ver­bun­de­nen Per­so­n­en mit gemein­samen Kind über die Rück­zahlung nicht ganz uner­he­blich­er Sum­men, die der Vater der Mut­ter während län­ger­er Zeit über­wiesen hat­te, scheit­erte die Rück­forderung an Beweiss­chwierigkeit­en. Als sich die Beziehung zwis­chen bei­den ver­schlechtert hat­te, hat­te der Vater bei den Über­weisun­gen an die Mut­ter öfter, aber nicht immer, das Wort “prêt” (Lei­he) ver­merkt.

Dies ist, so das BGer im vor­liegen­den Urteil, nicht aus­re­ichend, die Exis­tenz eines Dar­lehensver­trags nachzuweisen:

 2.2.3. Le recourant invoque le fait qu’à par­tir d’une cer­taine date, les vire­ments qu’il a effec­tués com­por­tent, sous la rubrique “com­mu­ni­ca­tion “, la men­tion d’un prêt. Il sem­ble cepen­dant qu’il ait apporté régulière­ment cette men­tion seule­ment à par­tir du moment où les rela­tions entre les par­ties se sont dégradées, en tout cas à par­tir du moment où il a cessé de voir l’enfant. Quoi qu’il en soit, ces déc­la­ra­tions uni­latérales du recourant sont impro­pres à démon­tr­er l’existence d’un engage­ment de rem­bours­er de la part de l’intimée. Le silence de celle-ci est insuff­isant pour con­clure à l’existence d’un engage­ment (cf. art. 6 CO; cf. arrêt 4A_231/2010 du 10 août 2010 con­sid. 2.4.1 pub­lié in SJ 2010 I p. 497).

Ganz so all­ge­mein scheint dies aber nicht zu gel­ten. Vor­liegend spielte jeden­falls eine Rolle, dass die Über­weisun­gen mit der Geburt des Kindes begonnen hat­ten und dass für ein Dar­lehen wesentliche Punk­te (Dauer, Verzinslichkeit) offen­bar nie disku­tiert wor­den waren.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.