Gemäss amt­li­cher Mel­dung haben die Schweiz und die USA haben mit Noten­aus­tausch das FATCA-Abkom­men an den neu­en Zeit­plan für die Umset­zung von FATCA ange­passt.

Schwei­ze­ri­sche Finanz­in­sti­tu­te müs­sen FATCA nun­mehr erst ab 1. Juli 2014 statt ab 1. Janu­ar 2014 umset­zen. 

Am 12. Juli 2013 hat das US-Finanz­mi­ni­ste­ri­um einen Auf­schub des Zeit­plans für die Umset­zung von FATCA durch aus­län­di­sche Finanz­in­sti­tu­te um sechs Mona­te bekannt­ge­ge­ben. Das am 14. Febru­ar 2013 zwi­schen der Schweiz und den USA unter­zeich­ne­te FATCA-Abkom­men beruht auf dem frü­he­ren Zeit­plan mit Beginn der Umset­zung per 1. Janu­ar 2014 und erfor­der­te des­halb eine Anpas­sung an den neu­en Zeit­plan.

Die­se Ände­rung liegt in der Kom­pe­tenz des Bun­des­ra­tes und sichert schwei­ze­ri­schen Finanz­in­sti­tu­ten glei­che Umset­zungs­fri­sten wie Finanz­in­sti­tu­ten in ande­ren Län­dern zu. Das Abkom­men wur­de mit einem Noten­aus­tausch ange­passt. Die Ände­rung wird gleich­zei­tig mit dem FATCA-Abkom­men in Kraft tre­ten.

Das Par­la­ment hat am 27. Sep­tem­ber 2013 in der Schluss­ab­stim­mung das Abkom­men geneh­migt und das Umset­zungs­ge­setz ver­ab­schie­det. Die durch die Ver­schie­bung not­wen­di­gen Ände­run­gen sind im Bun­des­be­schluss und im Gesetz berück­sich­tigt. Das FATCA-Abkom­men und das Umset­zungs­ge­setz unter­lie­gen dem fakul­ta­ti­ven Refe­ren­dum.

Michael Fischer

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