Der Bun­des­rat hat vor­ge­schla­gen, das Bau­pro­dukte­recht des Bun­des an die neue euro­päi­sche Bau­pro­duk­te­ver­ord­nung anzu­pas­sen, da mit dem Inkraft­tre­ten der neu­en euro­päi­schen Bau­pro­duk­te­ver­ord­nung im April 2011 die Gleich­wer­tig­keit der tech­ni­schen Vor­schrif­ten der EU und der Schweiz für den Bau­sek­tor nicht mehr gege­ben sei:

Das Ziel der Total­re­vi­si­on des Bau­pro­dukte­rechts besteht dar­in (Medi­en­mit­tei­lung),

die Vor­tei­le des bila­te­ra­len Abkom­mens mit der EU über die gegen­sei­ti­ge Aner­ken­nung von Kon­for­mi­täts­be­wer­tun­gen (MRA) für die Schweiz zu erhal­ten. Das im Jahr 2012 durch­ge­führ­te Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren ergab, dass die Revi­si­ons­vor­la­ge mehr­heit­lich begrüsst wird. Die Befür­wor­ten­den begrün­den ihre Zustim­mung zur Vor­la­ge damit, dass der Han­del der Schweiz mit der EU im Bereich Bau­pro­duk­te von gro­sser wirt­schaft­li­cher Bedeu­tung ist und ein Ver­zicht auf die Revi­si­on zu tech­ni­schen Han­dels­hemm­nis­sen füh­ren wür­de. Das MRA gewähr­lei­ste, dass der grenz­über­schrei­ten­de Aus­tausch von Bau­pro­duk­ten ver­hält­nis­mä­ssig und „mit gleich lan­gen Spie­ssen” vor­ge­nom­men wer­den kön­ne.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.