Der Bun­des­rat hat die Bot­schaft und den Ent­wurf für eine Teil­re­vi­si­on des KVG vor­legt.

Das Ziel der Revi­si­on ist fol­gen­des:

Im Kran­ken­ver­si­che­rungs­ge­setz soll der Risi­ko­aus­gleich unbe­fri­ste­ten ver­an­kert und wei­ter ver­fei­nert wer­den; damit soll der Anreiz zur Risi­ko­se­lek­ti­on für die ein­zel­nen Ver­si­che­rer in der obli­ga­to­ri­schen Kran­ken­pfle­ge­ver­si­che­rung stark ver­min­dert wer­den. Über­dies soll die sozia­le Kran­ken­ver­si­che­rung, wel­che die obli­ga­to­ri­sche Kran­ken­pfle­ge­ver­si­che­rung und die frei­wil­li­ge Tag­geld­ver­si­che­rung umfasst und als Grund­ver­si­che­rung bekannt ist, von der Zusatz­ver­si­che­rung getrennt, das heisst künf­tig von unter­schied­li­chen Gesell­schaf­ten durch­ge­führt wer­den. Bei Grup­pen­ge­sell­schaf­ten sol­len Infor­ma­ti­ons­bar­rie­ren zwi­schen einer Gesell­schaft, wel­che die sozia­le Kran­ken­ver­si­che­rung betreibt, und einer ande­ren Gesell­schaft einer Grup­pe ein­ge­führt wer­den. Nebst der dar­aus resul­tie­ren­den ver­bes­ser­ten Trans­pa­renz dient auch die­se Mass­nah­me der Ein­däm­mung der Risi­ko­se­lek­ti­on.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.